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Die Faszination des Supermoto-Sports ist wohl die feine Rezeptur aus einem Asphaltanteil (70-80%) und und einem Offroadanteil (die restlichen 20-30%).
Gefahren wird der ganze Spaß in der Regel auf langbeinigen, leichten Einzylindern (es gibt natürlich auch Ausnahmen), die rein optisch ihre Enduro-Gene nicht leugnen können. Anders als bei den Enduros/Crossern findet man hier 17"-Räder vor, die insbesondere vorne mit einem ordentlich zubeißenden Anker ausgestattet sind.
Tja...und dann heißt es auch schon....mit Schmackes in die Kurve zu jagen!! Gaaaaaas..!!! ...und gebremst wird dann so spät wie möglich. Nein...eigentlich noch später. Manche behaupten sogar, man dürfe erst bremsen, wenn man Gott sieht... ;-)
Schließlich geht man elgant in den Drift über.... das Heck kommt rum...möglichst quer, möglichst schräg, Fußrastenschleifen ...und gibt dann einfach so früh wie möglich wieder richtig Stoff!! Also wieder von vorn... Gaaaaass...!!!! Lässig hier und da ein paar Wheelies einstreuen... und immer feste Gas geben... u.s.w.
So einfach ist Supermoto :-)))
Na ok...so ganz ernst zu nehmen ist diese Definition nicht. Wärs doch bloß mal so einfach...
Für mich ist Supermoto auf jeden Fall die beste und spaßigste Form, sich mit dem Motorrad an die Grenzen des Möglichen zu bringen. Das geringe Gewicht, spielerisches Handling...man kann gar nicht genug von engen Kurven bekommen... :-)
Aber Supermoto ist sicher noch mehr. Supermoto ist auch Interaktion....denn man ist schließlich nicht alleine auf der Strecke. Und da kommt man sich dann auch mal ziemlich nah. Sehr nah. Da gehören Rempler in engen Kurven schon mal mit dazu.
So wird auch dem Zuschauer extrem viel auf engem Raum geboten. Heiße Drifts, satte Sprünge im Offroad, ehrgeizige Zweikämpfe und zwischendurch immer mal wieder akrobatische Stunteinlagen. Was will man(n) mehr?? ;-))
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